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Oaxaca de Juárez

Ohne großartige Erwartungen nahm ich den Nachtbus nach Oaxaca de Juárez, Hauptstadt des Bundesstaates Oaxaca, und wurde gefangen genommen von dieser wunderschönen Stadt voller Kunst, Architektur, Geschichte, Kulinarik, Aktivismus und Natur. Man kann stundenlang einfach nur durch die Straßen streifen, Eis essen, sich die Kunstgalerien und restaurierten Kolonialgebäude anschauen und den Tag auf der Dachterasse einer der zahlreichen Mezcalerien ausklingen lassen.

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Chacahua

Ein Ort, der nur von denjenigen gefunden werden kann, die wissen, wo er ist. Eine Insel, kilometerweiter Sandstrand und blaues Meer auf der einen Seite, auf der anderen Seite eine Mangrovenlagune. Die Bewohner: eine afro-mexikanische Gemeinde, ein paar Familien, die von der Fischerei und dem Nischentourismus leben. Etwa zehn Restaurants am Strand bieten all jenen eine kostenfreie Unterkunft in einer Hängematte, die bereit sind, zweimal täglich dort zu essen. Ab und zu trifft man einen Einsiedler am Strand, eine versprengte Seele, die in einem früheren Leben Pianos in New York gestimmt hat und jetzt in einer verlassenen Hütte am Strand lebt und überm Feuer dünne Gemüsesuppe kocht. Willkommen in Chacahua.

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Mazunte

Lehn dich zurück, atme tief aus. Sieh dir diesen Ausblick an, das Meer, die Palmen, der Strand. Zieh die Schuhe aus, du brauchst sie hier nicht. Was machen wir heute? Einen Haufen Früchte essen, am Strand ein Buch lesen, ins Wasser springen, eine Runde schwimmen. Siehst du den Wal am Horizont? Die Sonne geht bald unter, lass uns zu den Klippen hochlaufen, mit ein paar Dosen Bier, wir schauen uns den Sonnenuntergang an. Wenn die Sonne weg ist und alle anderen gehen, bleiben wir noch eine Weile, steigen zu der kleinen Bucht herab, sitzen im Sand und sehen den Sternen dabei zu, wie sie langsam zu dieser mächtigen, unglaublichen Milchstraße zusammenwachsen. Und morgen? Das selbe nochmal, weil es so schön war.

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Indigene Kultur in und um San Cristobal

Im Hochland um San Cristobal findet sich ein hoher Anteil indigener Bevölkerung, die durch die Isolation in den Bergen mehr oder weniger ihre alte Kultur erhalten konnte. Die Menschen, die in den Dörfern und Städten in den Bergen leben, verfügen über ihre eigene Sprache und traditionelle Kleidung, die sich regional unterscheidet. Die Stadt bietet zahlreiche Möglichkeiten, etwas darüber zu lernen:  Museen vermitteln Anschauungsmaterial und Informationen, einen echten und lebendigen Eindruck bekommt man beim Besuch einer traditionell geprägten Gemeinde und einem Temazcal, einer Art Reinigungs-Ritual.
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San Cristobal: Der Sumidero-Canyon

Hier will ich länger bleiben. Nach wenigen Tagen in San Cristobal war mir klar, dass ich tiefer in die Stadt mit ihren zahlreichen Restaurants, Kneipen, Ausstellungen, Museen und kulturellen Veranstaltungen eintauchen will. Deshalb fragte ich in meinem geliebten Hostel einfach mal nach, ob man auf der Suche nach einem Volontär sei, und wurde sofort mit offenen Armen aufgenommen. In den folgenden Tagen unternahm ich den typischen Touristen-Auslug in dieser Gegend: Eine Bootsfahrt im Cañón del Sumidero, einem natürlichen Canyon, dessen Felswände bis zu 1000 m hoch aufragen.

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San Cristobal de las Casas

San Cristobal ist so etwas wie die Hauptstadt des Hochlandes im Bundesstaat Chiapas. Mit einem sehr hohen Anteil an indigener Bevölkerung, den hübschen historischen Häuschen und den bewaldeten Bergen, die die Stadt umgeben, fühlt man sich hier zuweilen in eine andere Zeit versetzt.

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Endlich Urwald in Palenque

Nach einem Zwischenstopp in der Grenzstadt Chetumal, die ihren ganz eigenen Charme hat, fand ich in Palenque ein ganz anderes Mexico als das, was ich bisher kennen gelernt hatte. Während die Yucatán-Halbinsel so flach ist wie Dithmarschen, gibt es hier auf einmal Berge und richtigen Urwald. Ich badete in einem Wasserfall, streifte durch den Wald und machte Bekanntschaft mit einem Affen.

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Bacalar – Paradies mit sieben Farben

Ein bisschen unschlüssig stehe ich am winzigen Busbahnhof der Kleinstadt Bacalar, nach der die angrenzende Lagune benannt ist. Die Lagune von Bacalar, Laguna de los siete Colores, war eines der wenigen Ziele, die ich schon vor Antritt meiner Reise fest eingeplant hatte.

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Tulum – Strand und Hippie-Vibes

Spät abends steige ich aus dem Bus und merke sofort: Tulum has good vibes. Überall ist Musik und ich preise den Mango-Gott für die nah am Busbahnhof angebotenen vegetarischen Tacos, die ein bisschen nach Fertig-Chinagemüse schmecken. Aber wenn man Hunger hat, ist man ja irgendwie schon dankbar, wenn man nicht erst erklären muss, dass man etwas ohne Fleisch möchte, und dass ohne Fleisch auch ohne Hühnchen und ohne Fisch bedeutet. Ich beziehe mein Hostel und schlafe wie ein Stein, trotz der lauten Samba-Musik, die von der Bar gegenüber der Straße herüberschallt. Ein Bett ist schon was anderes als die Hängematte, in der ich die letzten vier Nächte zugebracht habe.

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Mérida – Kolonialbauten, Märkte und WG-Leben

Mérida ist die Hauptstadt und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Yucatán. Es gibt einen lauten und chaotischen Markt, belebte Einkaufsstraßen, eine Universität und einen schönen kolonialen Stadtkern. Mein Aufenthalt in Mérida war zwiegespalten: Zuerst wohnte ich in einem wirklich schönen Hostel, dann in einem etwas eigensinnigen Privathaushalt.

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